Einweihung der Namenstafeln der Deportierten vom Hannoverschen Bahnhof am 10. Mai 2017

Am 10. Mai 2017 wurden - 77 Jahre nach der ersten Deportation von Sinti und Roma aus Hamburg am 16. Mai 1940 - am ehemaligen Deportationsbahnsteig im heutigen Lohsepark in der Hamburger Hafencity 20 Tafeln mit über 8.000 Namen von deportierten Sinti, Roma und Juden eingeweiht. Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, legte gemeinsam mit Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma einen Kranz nieder.

Rigoletto Weiß, Gottfried Weiß und Romani Rose
Rigoletto Weiß und Gottfried Weiß, Überlebende der Deportation und Mitglieder des Ältestenrats des Landesvereins der Sinti in Hamburg e.V. zusammen mit Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma.
Foto: Ralf Lorenzen 2017.
Gedenkveranstaltung am 10. Mai 2017
Romani Rose und Arnold Weiß, 1. Vorsitzender des Landesvereins der Sinti in Hamburg e.V., bei der Gedenkveranstaltung am 10. Mai 2017.
Foto: Ralf Lorenzen 2017.

Bericht im Hamburger Abendblatt

9. Elbinsel Gipsy-Festival, April 2017

Vom 7. bis 8. April 2017 fand das 9. Elbinsel-Gipsy-Festival des Landesvereins der Sinti in Hamburg im Bürgerhaus Wilhelmsburg statt (Flyer 2017).

Sandro Roy Elbinsel Gipsy Festival 2017

Sandro Roy Elbinsel Gipsy Festival 2017Der Geiger Sandro Roy mit Hugo Richter am Akkordeon.
Fotos: Landesverein der Sinti in Hamburg e.V., 2017.

Falko Droßmann und Arnold Weiß

Arnold Weiß und Falko Droßmann

Der Leiter des Bezirksamts Hamburg-Mitte, Falko Droßmann, bei der Eröffnung des Festivals zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des Landesvereins der Sinti in Hamburg e.V., Arnold Weiß.
Fotos: Landesverein der Sinti in Hamburg e.V., 2017.

 

Ohh Porajmos ...

Am 23. September 2015 wurde die Ausstellung "Ohh Porajmos ... Illustrationen zur Diskriminierungs- und Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma" in der Gewerblichen Schule G3 eröffnet. Damit startete eine "Tournee" durch 8 Schulen, in denen sich Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2015/16 mit der Geschichte der Sinti und Roma befassen. Zum Schuljahresende werden in einer weiteren Veranstaltung in der G3 Schülerarbeiten ausgestellt, die aus dieser Auseinandersetzung entstanden sind."

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